Abnehmen, Übergewicht und Adipositas

Abnehmen: Mit einem guten Körpergewicht zu mehr Lebensfreude und Gesundheit

In unserer Naturheilpraxis im Raum Freiburg, Bad Krozingen (Südbaden) beraten wir Sie gerne, wenn Sie abnehmen möchten. Ein zu hohes Körpergewicht mit hohem Fettanteil (Adipositas) ist zum einen ein gesundheitliches Risiko, zum anderen kann es die Lebensqualität und die Lebensfreude einschränken.

Wir haben in diesem Artikel wichtige Aspekte zu diesem Thema zusammengetragen.
 

Kalorien, die Energie in unserer Nahrung

Unser Tagesbedarf an Kalorien berechnet sich aus Grundumsatz + Leistungsumsatz. Der Tagesbedarf liegt etwa im Bereich von 1300 kcal/Tag bis 3800 kcal/Tag, je nach Lebensalter, Körpergewicht, Körpergröße, Muskelmasse, Stoffwechsel (Hormone), Schlafdauer und täglicher Aktivität. Bei Leistungssportlern kann der Tagesbedarf bei Wettkämpfen bis zu 8000 kcal betragen.

Wieviel ist eine Kilokalorie?

Ein gemischter Salat mit Essig-Öl-Dressing hat ca. 120-300 kcal, eine Portion Spaghetti Carbonara hat ca. 600 bis 700 kcal, eine Currywurst mit Pommes ca. 1000 bis 1300 kcal.

30 Minuten Walken verbrauchen ca. 260 kcal, 30 Minuten Kardiotraining im Fitnessstudio ca. 280 bis 350 kcal und 30 Minuten intensiver Sport ca. 400 bis 700 kcal. Die Flasche Bier nach dem Sport hat aber wieder ca. 210 kcal.

Ein Kilogramm Körperfett hat etwa 7000kcal. Um 5 Kg abzunehmen, müssen wir also 35000 kcal bei unserer Ernährung einsparen oder durch Bewegung bzw. Aktivität verbrennen.

Das sind ungefähr

  • 54 Portionen Spaghetti Carbonara (650 kcal) weniger essen,
  • oder 184 Mal für 30 Minuten aktiven Sex (190 kcal) haben,
  • oder 117 Mal für 30 Minuten Kardiotrainer (Fitnessstudio, 300 kcal)

Wenn man an seiner Ernährung nichts ändern würde und jeden Tag ins Fitnessstudio auf den Kardiotrainer ginge, bräuchte man ca. 16 Wochen, um 5 kg anzunehmen.

Bei einer gesunden Ernährungsumstellung mit zusätzlicher Bewegung braucht man etwa 8 bis 16 Wochen um 5 Kg abzunehmen.
 

Zucker, Insulin, Glykämischer Index (GLYX), Glykämische Last und Insulin-Index

Nicht nur die Kalorien, die wir zu uns nehmen sind für unser Gewicht verantwortlich, sondern auch die Zusammensetzung der Nahrung. Hier kommt das Hormon Insulin ins Spiel. Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse gebildet und reguliert den Blutzuckerspiegel.

Ist der Blutzuckerspiegel zu hoch, wird Insulin ausgeschüttet, das die Körperzellen veranlasst, den Zucker aufzunehmen, in Fett umzubauen und dieses zu speichern.

Nahrungsmittel, welche den Blutzuckerspiegel kurzfristig hoch ansteigen lassen, sind nur was für Sportler oder Arbeiter, um kurzfristig hohe körperliche Leistungen zu vollbringen. Für alle anderen sind solche Nahrungsmittel eher ungeeignet, denn sie führen nur zu zusätzlichem Körperfett.

Der glykämische Index (GI) ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Er bezieht sich aber nur auf die Wirkung der enthaltenen Kohlehydraten.

Geeigneter zur Bewertung eines Nahrungsmittels hinsichtlich seiner diätischen Eigenschaften ist eher die Glykämische Last, welche die Kohlenhydratdichte eines Lebensmittels mit einbezieht. Der Insulinindex dagegen gibt an, wie hoch die Insulinausschüttung generell eines Nahrungsmittels. Für alle drei Indexwerte stehen ausführliche Tabellen in Buchform oder im Internet zur Verfügung.

Nahrungsmittel mit einer hohen Glykämischen Last sind z.B.

  • Bier
  • Zucker, Traubenzucker, Glukose, Glukosesirup
  • Stärke: Mais, Reis, Kartoffel, Weizen usw.
  • Gummibärchen
  • getrocknete Datteln
  • Banane
  • Maismehl, Weizenmehl, Hafermehl, Dinkelmehr u.a. und viele Produkte aus Mehl
  • diverse Gebäckarten
  • Konfitüren
     

probiotika-zum-abnehmen

Übergewicht und Darmmikrobiom

Unsere Darmflora (Mikrobiom) enthält viele tausend verschiedene Arten von Bakterien. Verschiedene Studien der letzten Jahre deuten darauf hin, dass auch unsere Darmflora für unser Körpergewicht mit verantwortlich ist.

„Im Darm Fettleibiger sind die Firmicutes, die sehr guten Nahrungsverwerter, besonders häufig. Der Anteil der weniger guten Futterverwerter, der Bacteroidetes dagegen war bei fettleibigen Personen im Vergleich zur Darmflora von schlanken Menschen um bis zu 50 Prozent reduziert. … Die Firmicutes sind besonders effizient bei der Verdauung und Verarbeitung von komplexen Kohlehydraten. Menschliche Verdauungsenzyme können damit wenig anfangen, die Bakterien dagegen zerlegen sie effizient in für uns nahrhafte Zucker- und Fettmoleküle.“ Quellen: http://www.zeit.de/online/2006/51/fettleibigkeit-bakterien  https://gordonlab.wustl.edu/GLHome.html

Es gibt aber Wege, die Zusammensetzung der Darmflora mittels geeigneter Probiotika zu beeinflussen.
 

Stoffwechselblockaden und Hormonsystem

Auch unser Hormonsystem und unser Stoffwechsel spielt bei der Umsetzung unserer Nahrung eine Rolle und hat einen Einfluss auf unseren Tagesbedarf an Kalorien.

Hier einige Beispiele:

  • Thyroxin (Hormon der Schilddrüse) steuert neben anderen Hormonen unseren Stoffwechsel und unseren Grundumsatz. Ist der Thyroxinspiegel zu niedrig, verbrennt der Körper weniger Energie.
  • Leptin wird in Fettzellen gebildet und zügelt den Appetit. Fettleibige Menschen haben aber oft eine Leptinresistenz, der Körper reagiert also nicht mehr auf diese Signale.
  • Cortisol wird in der Nebenniere gebildet und gilt als Stresshormon. Unter Stress haben wir mehr Appetit, um die verbrauchte Energie wieder aufzunehmen. Entwicklungsgeschichtlich war das sinnvoll, denn Stress war mit körperlicher Belastung verbunden. In unserer modernen Gesellschaft ist Stress aber meist psychisch bedingt. Der so erzeugte Appetit führt dann zum Übergewicht.

Unserer Erfahrung nach führen auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten z.T. zu Blockaden im Stoffwechsel, die ein Abnehmen erschweren.
 

Jojo-Effekt

Den Jojo-Effekt haben viele schon kennengelernt. So schnell, wie ein Jojo nach unten dreht ist es auch wieder oben. So kann es auch mit unangemessenen Diäten passieren. Zum dauerhaften Abnehmen braucht man weniger eine rasante Abnehm-Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung mit entsprechender regelmäßiger Bewegung!
 

Zu viele Regeln zu beachten? Das ist zu kompliziert?

Wenn die Anzahl der Regeln, die es einzuhalten gilt, zu groß ist, wird die Umsetzung oft zu schwierig. Lieber wenig auch umsetzen als zu viel nicht zu tun!

Damit Sie nicht verschiedenste Tabellen lesen und Ihre täglichen Kalorien zählen müssen, beraten wir Sie gerne und finden die für Sie individuell wichtigsten Faktoren und Maßnahmen heraus, um dauerhaft ein angemessenes Körpergewicht mit entsprechendem Wohlbefinden zu erreichen.

Was können wir in einer Beratung bzw. Behandlung für Sie tun?

  • Mithilfe der Kinesiologie finden wir die für Sie wichtigen Ernährungsfaktoren und Maßnahmen zum Abnehmen heraus. Sie wissen dann, welche Nahrungsmittel Sie konkret vermeiden sollten und welche gut für Ihren Körper geeignet sind.
  • Wir beraten Sie, welche sportlichen Aktivitäten angemessen und hilfreich sind.
  • Mittels Energiebalancen und Bioresonanz behandeln wir Unverträglichkeiten und Stoffwechselblockaden.
  • Ausgewählte pflanzliche Heilmittel aktivieren Ihren Stoffwechsel und unterstützen die Verdauungsorgane.
  • Geeignete Probiotika (Darmbakterien) machen Ihre Darmflora fürs Abnehmen fit.

In unser Heilpraktiker-Praxis im Raum Freiburg und Bad Krozingen (Südbaden) finden Sie in uns kompetente Ansprechpartner zum Thema Abnehmen. Wir beraten Sie gerne – sprechen Sie mit uns.

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